Wichtiges zum Nutzungsausfall

Bedenken Sie bitte, dass Motorräder, Quads oder Trikes von den Versicherungen meist als Freizeitfahrzeuge gesehen werden. Bei diesen Fahrzeugen muss man ggf. nachweisen, dass sie hauptsächlich genutzt werden (z.B. Fahrten von und zur Arbeit).

zur Berechnung....

 

Wussten Sie schon:

(für weitere News scrollen)

Die „ vorsätzliche“ Ordnungswidrigkeit

Sicherlich kann jeder selbst am besten urteilen, ob man eine Ordnungswidrigkeit unbewusst, oder möglicherweise fahrlässig begeht.
Dann gibt es aber auch noch die vorsätzliche Ordnungswidrigkeit.
Da die vorsätzliche Ordnungswidrigkeit allerdings schwer nachzuweisen ist, geht man allgemein davon, dass derjenige eine vorsätzliche Ordnungswidrigkeit begeht, der eine Ordnungswidrigkeit um etwa 40% überschreitet (z.B. 70 km/h anstatt 50km/h (innerhalb geschlossenen Ortschaften)).
Dies wird öfters bei Geschwindigkeitsvergehen oder Abstandsvergehen angewendet.
In der Regel gehören zur Entscheidung zur vorsätzlichen Ordnungswidrigkeit auch noch „Indizien“ dazu, die darauf schließen lassen,
dass man „vorsätzlich“ handelt.
Ein Indiz könnte z.B. der Fall sein, dass man schon öfters die gleiche Ordnungswidrigkeit begangen hat oder öfter „Rechtswidrig“ im Straßenverkehr in Erscheinung trat.

Fällt man öfters in Straßenverkehr auf, vermittelt man irgendwann den Eindruck, dass einem Verkehrsregeln (die Verkehrsregeln dienen der Sicherheit im öffentlichen Verkehrsraum) nicht all zu sehr interessieren und der Führerschein ist futsch!

ein Urteil....

 

Kaskoverträge (Teilkasko/Vollkasko) mit oder ohne Werkstattbindung?

Die Versicherungsprämien für Kaskoverträge mit Werkstattbindung sind meist wesentlich günstiger als Kaskoverträge ohne Werkstattbindung.

Eine Versicherung bietet Kaskoverträge mit Werkstattbindung auch wegen der eigenen Vorteile an.
So handelt sie mit möglichen Werkstätten günstige Reparaturkonditionen aus.
Diese Vertragswerkstätten erhalten dann im Gegenzug Aufträge von den jeweiligen Versicherungen (die sie sonst nicht bekommen würden).

Man sollte aber nicht die Nachteile vergessen, wenn man Kaskoverträge mit Werkstattbindung eingeht!
Auch wenn die Reparaturqualität der Vertragswerkstätten meist von Tüv und DEKRA bescheinigt werden und oft eine Garantie von 3 Jahren auf die Reparaturarbeiten gegeben wird, ist es nicht unbedingt die Werkstatt des Vertrauens.
Bei relativ neuen Fahrzeugen, die noch eine Garantie haben, kann die Nutzung von Vertragswerkstätten zum Wegfall der Garantie führen.
Meist handelt es sich bei den neueren Fahrzeugen auch um hochkomplexe Sicherheitsfahrzeuge, wo sich die Frage aufwirft,
ob allgemeine Werkstätten hier ordnungsgemäße Reparaturen gewährleisten können.
Geht man bei derartigen Vertragsabschlüssen die Reparatur in einer Versicherungs-Partnerwerkstatt nicht ein,
werden von den Reparaturkosten meist 15% abgezogen.
Einige Versicherungen errechnen die zu erstattenden Reparaturkostenbeträge auf der Grundlage der Kosten,
die sie in einer Partnerwerkstatt gehabt hätten.
Es gibt aber auch Versicherungen, die in der Nichtnutzung einer Vertragswerkstatt einen Vertragsbruch sehen und dann gar nichts bezahlen.

Erkundigen Sie sich daher immer erst über die Vorgehensweise der gewählten Versicherung.

Mit viel Glück ist die Partnerwerkstatt der Versicherung auch die Werkstatt ihres Vertrauens.
Sollte ein Kaskoschadenfall eintreten, wäre es sinnvoll, nach Partner-Reparaturwerkstätten in ihrer Nähe zu fragen.
Vielleicht ist ja eine Werkstatt ihres Vertrauens dabei.
Auch sind Versicherungen oft Gesprächsbereit, wenn Sie zur Reparatur ihre eigene Werkstatt nutzen.
Hier sollte die Reparatur aber zwischen Versicherung und Werkstatt abgesprochen sein.

Wenn Sie aber auf „NUMMER SICHER“ gehen wollen, schließen Sie besser keine Kasko-Verträge mit Werkstattbindung ab.

 

Auch ein Gelblichtverstoß kann Konsequenzen haben!

Viele meinen, über eine gelbe Ampel zu fahren ist ja nicht wie über eine rote Ampel zu fahren.
Da an einer (z.B.) Kreuzung (mit Ampelanlage) die Ampeln aber oft gleichzeitig schalten, kann es schnell vorkommen,
dass man sich auf einer Kreuzung trifft, wenn man schon bei Rot-Gelb losfährt und bei „Gelb“ (danach Rot) noch schnell in die Kreuzung einfährt, obwohl man noch vor der Ampelanlage hätte normal Bremsen können.
Insbesondere, wenn die Lichtzeichenanlage von „Grün“ auf „Gelb“ springt, muss man schon bei „Gelb“ vor der Ampelanlage anhalten,
wenn dies mit einer normalen Betriebsbremsung möglich ist. Springt eine Ampel auf Gelb, soll man das nächste Farbsignal einer Ampel abwarten,
nicht überfahren!

So heißt es in einem Gerichtsurteil:

Man begeht einen Gelblichtverstoß, wenn man bei dem Signalwechsel einer Ampel von „Grün“ auf „Gelb“ mit seinem Fahrzeug nicht anhält, obwohl man noch mit einer normalen Betriebsbremsung zwar jenseits der Haltelinie, aber noch vor der Ampelanlage hätte anhalten können.

Im Gerichtsurteil wurde bei einem Verkehrsunfall dem Fahrer/Fahrzeug, dass den Gelblichtverstoß begangen hat, über 2/3 der Schuld zugesprochen.

das Urteil....

 

Wann ist ein Fahrzeug „Fabrikneu“

Viele, die ein Fahrzeug neu kaufen, gehen davon aus, dass es kurz vor dem Kauf auch hergestellt wurde. 
Einige Fahrzeuge stehen (neu produziert) aber erst einmal auf Lager (meist im Freien), bevor sie verkauft werden.
Laut einem BGH-Urteil aus dem Jahre 2003 wurde aufgrund von uneinheitlichen Rechtsprechungen der Gerichte ein Standart festgelegt,
wann ein Fahrzeug noch als „Fabrikneu“ anzusehen ist.
So ist ein Neufahrzeug noch als „Fabrikneu“ anzusehen, wenn zwischen dem Abschluss eines Kaufvertrages und der Herstellung des Fahrzeugs in der Fabrik nicht mehr als 12 Monate liegen.
Auch muss es in dieser Zeit unverändert weitergebaut worden sein und es darf keine durch längere Standzeit bedingte Mängel aufweisen.
Zur Urteilsbegründung wird vom Bundesgerichtshof angeführt, dass ein neu hergestelltes Fahrzeug nach Verlassen des Herstellungsbetriebes dem Alterungsprozess unterliegt.

Der Zustand des Fahrzeugs verschlechtert sich dann grundsätzlich durch Oxydation (auch Korrosion), Materialermüdung und anderer physikalischer Veränderungen. Selbst eine Unterstellung des Fahrzeugs unter optimalen Bedingungen, z.B. Abstellen des Fahrzeugs in einer trockenen Lagerhalle, lässt die vorgenannten Verschlechterungen nur verlangsamen.

Pressemitteilung des BGH....

 

Führerschein weg, weil Alkoholabhängigkeit festgestellt wurde

Es ist nicht unbedingt nötig, alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen zu haben. Gemäß einem Beschluss vom Verwaltungsgericht Neustadt (Rheinland Pfalz) reicht es für einen Führerscheinentzug aus, wenn eine Alkoholabhängigkeit festgestellt wird.

Ein Beschluss....


Spuren von Amphetaminwerten im Blut, Führerschein weg!

Auch wenn man schon vor Tagen Drogen (harte) zu sich genommen hat, können auch einige Zeit danach noch Restspuren im Blut vorhanden sein. Sollte sich bei einer Polizeikontrolle der Verdacht von Drogenkonsum erhärten und eine Blutprobe veranlasst werden, kann selbst bei geringen Mengen Spuren von Amphetaminwerten, die im Blut festgestellt werden, der Führerschein weg sein.

zum Urteil....

Busse an der Haltestelle

In § 20 der Straßenverkehrsordnung ist das Verhalten von Bussen/Schulbussen und Kraftfahrzeugen geregelt.
Diese Regeln sollte man schon im eigenen Interesse einhalten.
Regelverstöße werden vom Gesetzgeber bis 760,00 € geahndet.

Worauf man achten sollte....

 

Autoverkauf? Wann muss man Unfälle angeben?

Beim Verkauf eines Fahrzeugs ist man verpflichtet (Offenbarungspflicht), auch reparierte Fahrzeugschäden anzugeben.
Es stellt sich aber immer die Frage, wann ist ein Schaden offenbarungspflichtig.

Hierzu wurden schon einige Gerichtsentscheidungen getroffen, die teilweise sehr interessant sin.
Der Bundesgerichtshof hat z.B. in einer Entscheidung vom 28.05.2014 entschieden, dass bei einem Neuwagenkauf nicht mehr von einem geringfügigen Mangel ausgegangen werden kann, wenn die Beseitigung von Mängeln 5% des Kaufpreises übersteigen.       (Az. VIII ZR 94/13)

weiterlesen....

 

Handynutzung

Heute haben die überwiegenden Nutzer ein Smartphone.
Ein konventionelles Handy haben nicht mehr viele.

Egal ob Smartphone oder konventionelles Handy, man darf beides nicht während der Fahrt nutzen!
Beide Hände müssen immer am Lenkrad sein und die Augen müssen immer auf den Straßenverkehr gerichtet sein.
Selbst Fotografieren oder das Navi einstellen oder einen Radiosender suchen stellt eine Handynutzung da (die teuer wird), sofern man das Gerät währen der Fahrt in der Hand hält.
Dieses Verkehrsdelikt wird mit 60 € Verwarnungsgeld geahndet zuzüglich Verwaltungskosten sowie 1 Punkt in der Verkehrssünderkartei.
In Wiederholungsfällen (kurze Zeitabstände) kann es auch mal den Führerschein kosten.

 

Auszug aus der Straßenverkehrsordnung:

§ 23 Sonstige Pflichten von Fahrzeugführenden

(1a) Wer ein Fahrzeug führt, darf ein Mobil- oder Autotelefon nicht benutzen, wenn hierfür das Mobiltelefon oder der Hörer des Autotelefons aufgenommen oder gehalten werden muss. Dies gilt nicht, wenn das Fahrzeug steht und bei Kraftfahrzeugen der Motor ausgeschaltet ist.

 

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ab 1.1 Promille (je nach Bundesland) = MPU
Führerschein weg + MPU = bis 10.000 €
Alkohol mit Unfallfolge = Straftatbestand,
(in diesem Falle bis 10 Jahre ohne
Führerschein)