Archiv 2012

Archiv 2012

Inhaltsverzeichnis (Auf die jeweiligen Themen klicken)

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

Ab dem 01.07.2012 gibt es einige Neuerungen bei der Hauptuntersuchung

Hierzu zählen:

    • bei überzogenem HU-Termin (Tüv-Termin) wird die bestandene Hauptuntersuchung nicht mehr rückdatiert. Bei mehr als 2 Monaten
      "Überziehung" der Vorführung wird die Prüfung jedoch um 20% teurer mit der Begründung, dass eine vertiefte Hauptuntersuchung
      durchgeführt werden muss.
    • die Abgasuntersuchung (seit 2010 Bestandteil der Hauptuntersuchung), darf bis 2 Monate vorher von z.B. einer anerkannten AU-Werkstatt
      durchgeführt werden. D.h., die AU-Untersuchung wird anerkannt, sofern sie nicht älter als 2 Monate ist.
    • es wird vor Beginn der Hauptuntersuchung eine Probefahrt  mit einer Geschwindigkeit von etwa 8 km/h durchgeführt, um Mängel an
      Fahrwerk und Elektronik (ABS, ESP) zu prüfen, die man sonst schwer feststellen kann.
    • Mängel an der Beleuchtungseinrichtung werden strenger bewertet.
    • ebenso wird das Vorhandensein von Warndreieck und Verbandskasten überprüft. Das Verfallsdatum ist zu beachten.
      Das Fehlen dieser Teile oder der Ablauf des Verfallsdatums ist ein Mangel.


Mängelfeststellungen werden im Prüfbericht detaillierter beschrieben, was die Fehlersuche beim Beheben eines Mangels erleichtert.

Reparaturaufträge können gezielter vergeben werden.
 
                                                                                                                                                                                    

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Ab dem 01.07.2012 gibt es das Wechselkennzeichen

Mit einiger Verspätung und einigen Veränderungen wird es nun  doch eingeführt. Einige Richtlinien sind jedoch zu beachten:

- das Wechselkennzeichen ist nur für 2 Fahrzeuge gedacht (mehr  nicht)
- man kann auch nur bei Fahrzeugen gleicher Fahrzeugklasse  wechseln
- für beide Fahrzeuge muss die volle Kfz-Steuer bezahlt werden
- es fallen Zulassungsgebühren (einschl. Kennzeichen) von etwa  105 Euro an - bei den Versicherungskosten wird man nicht groß einsparen können
- das zweite Fahrzeug darf nicht im/auf öffentlichen  Verkehrsraum/Plätzen abgestellt werden
- es darf immer nur ein Fahrzeug damit bewegt werden

Man muss genau durchrechnen, ob sich ein Wechselkennzeichen überhaupt lohnt!
                                                                                                                                                                                    
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Wie sich die Kraftstoffkosten aufschlüsseln

 

Im Juli 2012 schlüsselten sich die Kraftstoffpreise laut statistischem Bundesamt, des Energie-Informationsdienst und den Berechnungen
des Mineralölwirtschaftsverband e.V.

wie folgt auf:

 

Benzin / (Diesel)     (Dieselkosten sind in Klammern gesetzt)

Ausgehend von einem Endverbraucherpreis von  1.63,54 €  (1.44,67 €)

 

Produktionskosten(**)    36,77 %    (43,28 %)

Mineralölsteuer              40,27 %   (32,52 %)

Mehrwertsteuer             15,96 %   (15,97 %)

sonstige Kosten  (*)         7,00 %     (8,23 %)

 

(*) Unter sonstige Kosten  sind Transportkosten, Verwaltungskosten, Lagerhaltungskosten,Kosten für gesetzliche Bevorratung     
     sowie Kosten für Biokomponenten uns Beimischung zu verstehen. (**) Die Produktionskosten beinhalten die Rohstoffkosten sowie die Umwandlungskosten.

Obwohl die Kraftstoffpreise fühlbar hoch sind, mußte man in den 50ziger Jahren etwa 15-30 Minuten für einen Liter Kraftstoff arbeiten.
Heute sind es etwa  5-10 Minuten, die man für einen Liter Kraftstoff arbeiten muß.

Der Unterschied zu früher ist dennoch, dass man heute auf ein Fahrzeug angewiesen ist da selbst die großen Discounter meist am
Stadtrand liegen oder (aufgrund der Mobilität?)  Arbeitsplätze weit weg liegen.

Früher konnte man meist alles gut zu Fuß erreichen.

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Autos und Ihr Gewicht

Im Laufe der Jahre wurden Autos immer schwerer.
So hatte z.B. der erste VW-Golf ein Leergewicht von etwa 750 kg und jetzt wiegt ein
Golf um die 1200 kg (Leergewicht).
Bei den anderen Automarken sieht es nicht anders aus.
Dies liegt u.a. daran, dass die Autos immer mehr Leistung haben und die Sicherheit für mehr Leistung ihren Gewichts-Preis hat.
Auch sind die ganzen Personen-Sicherheitseinrichtungen nicht zu vergessen.

Da die Autofirmen mittlerweile wegen der Treibstoffersparnis immer mehr unter Druck stehen, wird schwer daran gearbeitet, Fahrzeuge
leichter zu machen.
So besteht zwischen den Autobauern zunehmend ein Wettlauf, die Fahrzeuge leichter zu machen.
Die einen (Autobauer) setzen auf Aluminium-Leichtbauten, die anderen Autobauer
auf Karbonfaser.
Da die Stabilität und Elastizität des Fahrzeugrahmen erhalten bleiben soll,
arbeitet man am meisten daran, die Karosserie (Aufbau) des Fahrzeugs leichter zu machen.
Es verwundert daher nicht, dass auch heute schon viele Fahrzeugteile (auch Motorteile)
aus Kunststoff sind.

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Ältere Autos jedes Jahr zur Hauptuntersuchung ( Tüv) ?

Auch wenn schon im Juli  dieses Jahr darüber berichtet wurde, bleibt es meist nicht nur bei einer verbalen Ankündigung.
Laut EU-Kommission, vertreten durch Verkehrskommissar Slim Kallas,
sollen Fahrzeuge,  die 7 Jahre alt und älter sind jedes Jahr zur Hauptuntersuchung.
Dies gilt auch für Fahrzeuge ab einem Kilometerstand von 160.000 km.

Der Grund ist u.a., dass sich die technischen Mängel an älteren Fahrzeugen häufen
und den technischen Mängeln etwa jährlich 2000 Menschen in Europa zum Opfer
fallen.

Sollte dies eingeführt werden, sind von der Regelung etwa die Hälfte der in Deutschland zugelassenen Pkw´s und Motorräder davon betroffen.
Das hieße, dass jeder Besitzer eines solchen Fahrzeugs in zwei Jahren zusätzliche ca. 60 €
an HU (Tüv)-Gebühren aufbringen müsste.
Weitgenend wäre dann der Bevölkerungsteil davon betroffen, der eh nicht viel Geld
besitzt um sich ein neueres Fahrzeug zu kaufen, denen z.B. Kinder wichtiger sind.

Bekanntlich bleibt es zumeist nicht bei einer Ankündigung.  Sollte die EU dann doch
diese Regelung beschließen, wird sie in deutsches Recht umgesetzt werden.

 

Weitere Artikel auf:

                                Focus.de             
                                Spiegel.de
                                Sueddeutsche.de
                                Faz.de

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Zahlungsverzug bei Erstprämie

Die pünktliche Zahlung der Erstprämie ist für den Versicherungsschutz in der
Kfz-Versicherung besonders wichtig.
Sollte nach Aufforderung durch die Haftpflicht-Versicherung keine pünktliche
Zahlung der Erstprämie erfolgen, ist die Versicherung  in einem Schadenfall von der Ersatzleistung
freigestellt, wenn man nicht nachweisen kann, dass man das Schreiben zur Zahlung
der Erstprämie nicht  (rechtzeitig) erhalten hat.
Erfahrungsgemäß wird die Kfz-Versicherung auch nicht für einen Schaden eintreten,
so lange man den Nichterhalt des Zahlschreibens nachgewiesen hat.

 

Auszug des § 37 VVG (Zahlungsverzug bei Erstprämie), nichtamtlich

(1) Wird die einmalige oder die erste Prämie nicht rechtzeitig gezahlt, ist der Versicherer, solange die Zahlung nicht bewirkt ist,
     zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt, es sei denn, der Versicherungsnehmer hat die Nichtzahlung nicht zu vertreten.

(2) Ist die einmalige oder die erste Prämie bei Eintritt des Versicherungsfalles nicht gezahlt, ist der Versicherer nicht zur Leistung verpflichtet,
     es sei denn, der Versicherungsnehmer hat die Nichtzahlung nicht zu vertreten.

     Der Versicherer ist nur leistungsfrei, wenn er den Versicherungsnehmer durch gesonderte Mitteilung in Textform oder durch einen
     auffälligen Hinweis im Versicherungsschein auf diese Rechtsfolge der Nichtzahlung der Prämie aufmerksam gemacht hat.

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Interessantes aus dem Jahresbericht für Kraftfahrzeuge
des Jahres 2011 des Kraftfahrt-Bundesamt   (Teil 1)

In der Punktekartei waren erstmals über 9.000.000 Personen registriert.

 

                                hiervon waren etwa 77.5% Männer  
  und                       hiervon  waren etwa 24.5 % Frauen

 

Von den eingetragenen Personen wurden:

                   57,1% überwiegend Geschwindigkeitsdelikte verübt,
                   15,5% Alkoholdelikte verübt
                   10,1% Vorfahrtdelikte verübt
                   17,3% der Verkehrsverstöße wurden mit anderen Verkehrsdelikten verübt.

 

Auch die Anzahl der Verkehrsverstöße durch Handynutzung am Steuer hat sich seit der
Erfassung im Jahre 2005 Jährlich erhöht.
So waren es im Jahre 2005  288.000 Verstöße durch Handynutzung am Steuer und
im Jahre 2011 450.000 Verstöße durch Handynutzung am Steuer.
Hiervon haben Personen im Alter von 35 – 44 Jahren die meisten Handydelikte verübt.

 

Verstöße gegen die Anschnallpflicht haben im Jahr 2011 ca. 5.800 Personen verübt.
         hiervon waren etwa 5.050 Personen Männer
         und etwa 700 Personen Frauen
Insgesamt sind auch hier im Jahre 2011 die meisten aufgezeichneten Verstöße gegen
Anschnallpflicht seit dem Jahr 2005 verübt wurden.

 

Bei den Lacktönen von neu zugelassenen Fahrzeugen dominieren dunkle Farbtöne.
              etwa 30.9% der Fahren der neuzugelassenen Fahrzeuge hatten Grautöne,
              gefolgt von den etwa 31% der in Schwarztönen ausgelieferten Fahrzeuge.
              im Weißton ausgelieferte Fahrzeuge waren etwa 13%
              9,0% der ausgelieferten Fahrzeuge waren blau
              6,0% der ausgelieferten Fahrzeuge waren braun,
              5,8% der ausgelieferten Fahrzeuge waren rot
              etwa 4.4% der Fahrzeuge wurden in den verbleibenden Farben ausgeliefert

                                                                                                                                                                                                 

Quelle:  Kraftfahrt-Bundesamt

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Wie hoch wird bei einem Fahrzeugunfall die Invalidität bei dem Verlust oder
völliger Funktionsunfähigkeit eines Körperteils gesehen (Auszug):

                   Arm  (Verlust)                                                                                       70%
                   Arm bis oberhalb des Ellenbogengelenkes (Verlust)                           65%
                   Arm bis unterhalb des Ellenbogengelenkes (Verlust)                          60%
                   Hand           (Verlust)                                                                            55%
                   Daumen     (Verlust)                                                                             20%
                   Zeigefinger   (Verlust)                                                                           10%
                   sonstiger Finger                (Verlust)                                                         5%
                   Bein über der Mitte des Oberschenkels  (Verlust)                                 70%
                   Bein bis zur Mitte des Oberschenkels   (Verlust)                                   60%  
                   Bein bis unterhalb des Knies      (Verlust)                                              50%
                   Bein bis zur Mitte des Unterschenkels    (Verlust)                                 45%
                   Fuß              (Verlust)                                                                             40% 
                   große Zehe      (Verlust)                                                                           5%
                   andere Zehe      (Verlust)                                                                         2%
                   Auge      (Verlust)                                                                                   50%
                   Gehör auf einem Ohr     (Verlust)                                                           30%
                   Geruchssinn      (Verlust)                                                                        10%
                   Geschmackssinn       (Verlust)                                                                  5%

Die in diesem Auszug angegebenen Werte sind Anhaltspunkte und nicht auf
jeden Einzelfall anwendbar.    
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              [zurück]

 

Wie erlangt man zu einem weiteren günstigen Schadenfreiheitsrabatt?

Ein weiterer Vertrag mit einem günstigen Schadenfreiheitrabatt wäre eine feine Sache.
Auch wenn man für jedes  unfallfreie Versicherungsjahr nur eine Stufe besser gestuft wird,
geht die Zeit dennoch wie im Fluge (fühlbar) rum.
Hier bietet es sich an, sich ein Kraftrad bis max. 125 ccm in den Keller zu stellen.
Bis zu diesem Hubraum sind Krafträder  steuerfrei.
Damit man dieses Kraftrad auf sich zulassen kann, sollte es zum Zeitpunkt der
Zulassung noch einen Tag HU (Tüv) haben.  Danach würde das Gefährt eh in die Garage oder
in den Keller verschwinden.
Achten Sie bei der Zulassung des Fahrzeugs  aber gleich darauf, dass es mit Saison-
kennzeichen zugelassen wird, z.B. Zulassung für den Straßenverkehr von 05 (Mai) – 11 (November).
Die Versicherungs-Vertragsunterbrechung darf nicht länger als 6 Monate sein, damit die Schadenfreiheits-Rabattlaufzeit weiter zählt.
Da dieses Fahrzeug nicht im Straßenverkehr bewegt wird, spielt die Hauptuntersuchung  (Tüv) des
Fahrzeugs keine Rolle.
Nach einigen Jahren, die ja Unfallfrei sind und das Krad zudem Steuerfrei ist, kostet Ihnen
das Kraftrad nur noch 15 – 20 Euro an jährlicher Versicherungsprämie und erlangen dadurch
zu einem weiteren günstigen Schadenfreiheitsrabatt für ein Auto, Motorrad etc.

Ein Kraftrad (bis 125 ccm) und wenig HU (Tüv), egal wie alt oder Motor defekt, wird
auf dem Verkaufs-Markt schon für Kleingeld angeboten.
Denken Sie an das Saisonkennzeichen, um die Kosten klein zu halten!
Auch wenn man am Anfang steht, einen Rabatt zu sammeln, die Jahre gehen dennoch
(fühlbar) wie im Fluge rum. Je Älter, desto schneller.

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Interessantes aus dem Jahresbericht für Kraftfahrzeuge
des Jahres 2011 des Kraftfahrt-Bundesamt (Teil II)

Im Jahre 2011 waren auf deutschen Straßen etwa 57.9 MillionenFahrzeuge
unterwegs.

Davon etwa:                           42.9 Millionen PKW
                                                 3.9 Millionen Motorräder
                                                 4.9 Millionen Nutzfahrzeuge
                                                 6.2 Millionen Anhänger

Mit Versicherungskennzeichen (z.B. Mofas, Roller, Moped) waren etwa

                                                 16.1 Millionen Fahrzeuge

auf deutschen Straßen zugelassen.

Der Straßenverkehr hat seit den letzten 50 Jahren stetig zugenommen.
So lag der Fahrzugbestand 1960 bei etwa 10.9 Millionen Fahrzeugen (alte Bundesl.)
und letztes Jahr bei etwa 51.7 Millionen Fahrzeugen (alte Bundesländer)

Interessant ist auch das Alter der Personen, auf die ein Fahrzeug zugelassen ist.
So waren etwa letzes Jahr  etwa 11 Millionen Pkw (26.4 %) auf Personen zugelassen, die über 60 Jahre alt sind.
Bez. der demografischen Entwicklung geht man davon aus, dass im Jahre 2060 etwa
jede dritte Person über 65 Jahre alt sein wird und etwa 10 Millionen Menschen über
80 Jahre alt sein werden.

Bei Fahrzeugen, die zur Kfz-Hauptuntersuchung vorgeführt wurden, hatten etwa

       53.5 % der Fahrzeuge keine Mängel,
       28.3 % der Fahrzeuge hatten geringe Mängel
       18.1 % der Fahrzeuge hatten erhebliche Mängel
         0.1 % der Fahrzeuge waren verkehrsunsicher

Bei den festgestellten Fahrzeugmängeln an den Fahrzeugen waren etwa

       35 %  Mängel an der Beleuchtungseinrichtung,
       26 %  Mängel an der Bremsanlage,
       21 %  Mängel an den Fahrzeugachsen und Fahrzeugrädern,
       18 %  der Mängel waren umweltbezogene Mängel

Unter umweltbezogene Mängel versteht man Geräuschbildung, Abgase (AU),
Ölverlust etc.
                                                          

Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt

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Diesel oder Benziner

Diesel oder Benziner, diese Frage stellt man sich spätestens dann, wenn
man sich einen neuen Pkw zulegt.

Hier sind im wesentliche der Kaufpreis („Neu“ oder „Gebraucht“) sowie die
laufenden Unterhaltskosten entscheidend.

 

Hier einige Kaufkriterien:

Man muss heute etwa min. 30.000 km  im Jahr fahren, damit sich ein Dieselantrieb
gegenüber einem mit Benzin angetriebenen Fahrzeug rechnet.

Die Anschaffungskosten bei einem Pkw mit Selbstzünder (Diesel) liegen  etwa 2000 €
höher als der Neuwagenpreis eines vergleichbaren Benziners.

Die Kfz-Steuer eines Pkw mit Dieselmotor ist wesentlich höher als die Kfz-Steuer eines
Pkw mit Benzinmotor.

Im Gegensatz zu früher ist die Differenz des Preises zwischen Benzinkraftstoff und
Dieselkraftstoff sehr gering.  Hier kam es schon vor, dass Benzinpreis und Dieselpreis
an den Tankstellen gleich hoch waren.

Sicherlich ist es heute so, dass die Leistung eines „Diesel“ fast schon höher ist als die eines
Benziners. Dies geht jedoch teilweise auf Kosten des Materials beim „Diesel“.
Auch beim „Benziner“, dessen Leitung immer höher wird, geht die Erhöhung der Leistung
auf Kosten des Materials.
Durch die erhöhte Leistung der Motoren – welche man meist eigentlich überhaupt nicht
braucht , werden die Autos auch immer schwerer (Stabilisatoren, Bremsen usw.).

Diesel-Kraftstoff ist durch Subventionen künstlich Preisgünstig gehalten.
Die Produktionskosten für Dieselkraftstoff sind höher als die für Benzinkraftstoff.
Sollte der Kraftstoffpreis laut EU angeglichen werden, wäre der Kostenvorteil endgültig
weg. 

Ein interessanter Artikel:            www.zeit.de/auto/2012-06/diesel-zukunft/seite-1

                                                                                                                                                                                              [zurück]

Was versteht man unter 130 % Regelung bei einem Totalschaden?

Bei einem nicht verschuldeten Unfall, bei dem Sie mit Ihrem Fahrzeug einen Totalschaden erleiden (jeglicher Art)
ist es nicht so, dass Sie bei Ihrem Fahrzeug eine Abrechnung auf „Totalschadenbasis“ akzeptieren müssen.

 

Es gibt viele Gründe, ein Fahrzeug behalten zu wollen:

     -          das Fahrzeug ist besonders zuverlässig
     -          das Fahrzeug ist mir ans Herz gewachsen
     -          ich weiß, was ich an dem Fahrzeug habe
     -          ich will kein neues Fahrzeug haben

Hierzu ist es erforderlich, dass Fahrzeug von einem Sachverständigen bewerten zu lassen. 
Kommt der Gutachter zu der Feststellung,  dass die Reparaturkosten bis maximal 30 % über den
Wiederbeschaffungswert liegen (Wert 10.000 € = 100%, 30% mehr  =  3.000 €) man kann also bis 130 % des
Wiederbeschaffungswert reparieren lassen.
Bis zu diesem Wert wird auch von Gericht eine Reparatur als vernünftig angesehen.

Hierzu mehr…

                                                                                                                                                                                              [zurück]

Hat die herkömmliche Batterie im Auto bald ausgedient?

Es wird an einem sogenannten Superkondensator geforscht, der den Strom im Fahrzeug liefert. Diese Art der
Stromlieferung kennt man schon bei Blitzlichtgeräten von Fotoapparaten oder zum Anlassen von Elektromotoren .
Mittlerweile forscht man aber auch den Nutzen eines Kondensators in einem Fahrzeug.
Kondensatoren können den gewonnenen Strom ohne Umwege in Bruchteilen von Sekunden aufnehmen und
wieder abgeben.
Den Strom hierzu kann man z.B. dadurch gewinnen, indem man Bremsenergie in elektrischen Strom umwandelt.
Der gespeicherte Strom in Kondensatoren muss nur dosiert werden und man kann dann damit elektrische Bauteile wie
Klimaanlage, Navigationssystem oder Radio/CD-Player betreiben.
Natürlich lässt sich damit auch die Fahrzeugbatterie aufladen.
Kurzum kann die Fahrzeugbatterie dann auch kleiner ausfallen, da sie nicht mehr alleine benötigt wird.
Bei Probeversuchen, die durchgeführt wurden, konnte man schon Kraftstoffeinsparungen von 30% feststellen.
Sicherlich ist die Technik zur Anwendung von Kondensatoren im Fahrzeug noch im Anfangsstadium.
Es wird aber schon darüber gemunkelt, dass in baldiger Zeit Fahrzeuge mit dieser Technik angetrieben werden!

Ein Interessanter Artikel in der Wirtschaftswoche...
                                                                                                                                                                                               [zurück]

 

Versicherungsbetrug, ein Kavaliersdelikt ?

Viele Menschen glauben, durch einen fingierten Versicherungsschaden seine Taschengeld aufbessern zu können
oder um finanzielle Löcher stopfen zu können. Hierfür wird viel Energie aufgewendet (geistige Energie) wie man
so einen Versicherungsschaden am besten macht. Diese Aufbesserung des Taschengeldes oder das  Stopfen 
„finanzieller Löcher“ ist aber immer nur eine einmalige Sache. Wenn man diese Energie (geistige Energie) besser
für eine reelle Sache aufwenden würde, hätte man langfristig davon. Zudem ist dieses „Kavaliersdelikt“ ein
sogenanntes Kapitalverbrechen - auch Versicherungsbetrug genannt - , dass meist mit Gefängnis bestraft wird.
Wenn man Glück hat, erhält man nur eine Bewährungsstrafe.

Im letzten Satz wurde nur die strafrechtliche Seite gesehen, aber auch die Versicherungen versuchen, sich gegen 
Versicherungsbetrug zu schützen. Als erstes gibt es beim GDV (Gesamtverband der deutschen Versicherungen)
eine sogenannte Hinweisdatei, wo Personen, die mit einem Versicherungsschaden in Verbindung stehen, eingetragen
werden. Je nach Versicherungsschaden wird eine Anzahl von Punkten vergeben, und das unabhängig davon, ob ein
Versicherungsschaden zufällig passiert ist oder nicht. Ist eine gewisse Punktezahl erreicht, gehen bei den Versicherungen
die „Sirenen“ an und man wird genau beobachtet. In einen  Kfz-Schaden wird dann z.B.  die Auszahlung der
Schadensumme verzögert (durch Nachbesichtigung, Gerichtsklagen usw.).
So kann es vorkommen, dass man zwei Jahre auf sein Geld wartet.

Neben der Hinweisdatei gibt es auch ein Überprüfungsraster.

               -  wann war die letzte Zulassung des Fahrzeugs?   
               -  wird der Schaden fiktiv abgerechnet nach § 249 BGB?   
               -  wie alt sind Fahrzeughalter oder Fahrer?    
               -  wie ist der Schaden passiert?

Hier sind nur einige Punkte aufgeführt, denn jede Versicherung hat ein anderes Verfahren.

             Man stelle sich vor:    es kam ein neues iPod auf den Markt, und schon wurden                                  
                                                wurden viele Haftpflichtschäden an älteren iPod´s gemeldet.

 

Werden zu viele Schäden gemeldet – die Häufigkeit kann man beim GDV abrufen - , läuft man Gefahr,
von Versicherungen nicht mehr versichert zu werden, da ihnen das Risiko zu hoch ist.

      Als Beispiel könnte man aufführen:     Man möchte sich ein Haus kaufen.                                              
                                                                   im Falle einer Finanzierung möchte die Bank, dass
                                                                   das Finanzierungsrisiko durch eine Versicherung abgedeckt
                                                                   wird. Da man aber von keiner Versicherung mehr angenommen
                                                                   wird, kann das Finanzierungsrisiko der Bank nicht mehr abgedeckt
                                                                   werden und der Hauskauf fällt ins Wasser.
                                                        

 

Ich möchte hierbei die Versicherungen nicht in Schutz nehmen,

denn diese bedienen sich auch an „kuriosen Methoden“ um die Auszahlung von Versicherungssummen zu reduzieren.
So werden bei den angemeldeten Versicherungsschäden oft ungerechtfertigte Kürzungen vorgenommen, oft wissend,
dass die Kürzungen keine gerichtliche Unterstützung finden. Meist sind diese Kürzungen aber so gering, dass sich für
den Anspruchsteller der gerichtliche Weg nicht rechnet. Die Masse der Kürzungen macht´s.

Oft wird hier von den Versicherungen taktisch vorgegangen:

                    Ist z.B. ein Geschädigter nicht Rechtsschutzversichert (von den Versicherungen prüfbar),
                    ist ein Schadenabzug für eine Versicherung kalkulierbar, denn viele Geschädigte
                    scheuen das Prozessrisiko, im Falle des Verlierens draufzahlen zu müssen.

 

Auch Kfz-Sachverständige sollten Vorsichtig sein:

          Wenn sich herumspricht, dass man es als Kfz-Sachverständiger mit Unfallschäden nicht so genau
          nimmt, gewinnt man zwar im ersten Moment  (fragwürdige) Kunden, man kommt aber ganz schnell
          bei den Versicherungen auf eine sogenannte „schwarze Liste“ mit der Folge, dass Gutachten oft
          nicht mehr anerkannt werden.
          Die Nachprüfungen häufen sich und es gibt zunehmend Probleme mit der Durchsetzung
          der Gutachten.
          Dies spricht sich allgemein bei den Kunden herum und man braucht sich nicht zu wundern,
          irgendwann abgeschrieben zu sein.
          Was soll ein Kunde mit einem Gutachten, dass man nicht durchsetzen kann.
          Auch die Bezahlung für ein Gutachten bleibt aus, wenn es nicht objektiv ist.
          Selbst dubiose Kunden sehen nicht ein, für eine Gutachtertätigkeit zu zahlen, wenn das Gutachten
          nicht verwertbar ist.

Die beste Gerichtsverhandlung ist die, die nicht stattfindet     

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Bei einem nicht verschuldeten Unfall können Sie sich laut § 249 BGB
den Fahrzeugschaden als Geldbetrag auszahlen lassen

Bei einen nicht verschuldeten Fahrzeugunfall (Haftpflichtschadenfall) können Sie laut § 249 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch = BGB)  
das Fahrzeug reparieren lassen oder sich auch den Reparaturbetrag (z.B. durch einen Sachverständigen festgestellt) auszahlen lassen.
Sollten Sie sich den Schaden auszahlen lassen, ist dies jedoch ohne Mehrwertsteuer, da diese nachgewiesen werden muss
(z.B. durch eine Reparaturrechnung). Die Mehrwertsteuer wird seit 08.2002 nicht mehr ausbezahlt Ein Rechtsanwalt kann Ihnen hierzu
mehr Auskunft geben!


Auszug des § 249 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch)


§ 249 Art und Umfang des Schadensersatzes

(1) Wer zum Schadensersatz verpflichtet ist, hat den Zustand herzustellen, der bestehen würde, wenn der zum Ersatz
      verpflichtende Umstand nicht eingetreten wäre.

(2) Ist wegen Verletzung einer Person oder wegen Beschädigung einer Sache Schadensersatz zu leisten, so kann der Gläubiger statt der Herstellung den dazu
      erforderlichen Geldbetrag verlangen. Bei der Beschädigung einer Sache schließt der nach Satz 1 erforderliche Geldbetrag die Umsatzsteuer nur mit ein, wenn und
      soweit sie tatsächlich angefallen ist.

                                                                                                                                                                                                [zurück]

 

 Rechtswidriges Parken 

Wer sich mit seinem Fahrzeug auf ein Privatgrundstück stellt und dort parkt, begeht ein rechtswidriges Ereignis,
dass eine sogenannte verbotene Eigenmacht darstellt. Der Besitzer darf das Fahrzeug abschleppen lassen.

Auch der Parkplatz eines Kaufhauses ist meist ein Privatgelände. Selbst wenn im Regelfall gestattet wird,
den Parkplatz zum Zwecke des Einkaufs zu nutzen, ist es -  wenn man den Parkplatz nicht zum Zwecke des Einkaufs nutzt -
verbotene Eigenmacht. Der Besitzer kann das Fahrzeug abschleppen lassen und bekommt dazu auch von den meisten
Gerichten recht.
Im Falle des Abschleppens des Fahrzeugs (weil es auf einem Privatgelände steht) ist der Fahrzeugführer schadenersatzpflichtig.

Auch wenn man z.B. eine Garage zustellt oder eine Einfahrt zu einem privaten Parkgelände zustellt,
was den Be-/Endladezeitraum um z.B. mehr als 3 Minuten überschreitet, wird von den meisten Gerichte das Abschleppen akzeptiert. 

 

Auszug aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch:

         § 858 Verbotene Eigenmacht

         (1) Wer dem Besitzer ohne dessen Willen den Besitz entzieht oder ihn im Besitz stört, handelt, sofern              
              nicht das Gesetz die Entziehung oder die Störung gestattet, widerrechtlich (verbotene Eigenmacht).

        (2) Der durch verbotene Eigenmacht erlangte Besitz ist fehlerhaft. Die  Fehlerhaftigkeit muss der               
             Nachfolger im Besitz  gegen sich gelten lassen, wenn er Erbe des Besitzers ist oder die
            
             Fehlerhaftigkeit des Besitzes seines Vorgängers bei dem Erwerb kennt.

 

                                                                                                                                                                                                [zurück]

 

 

Der Kundenparkplatz eines Kaufhaus/Supermarkt/Discounter

Real, Lidl, Aldi und Co haben meist eigene Parkplätze.
Auch wenn das Schild „Hier gelten die Regeln der STVO“ steht, heißt es noch lange nicht,
dass bei einem Verkehrsunfall die Schuldfrage nach den Regeln der „STVO“
(z.B.  Vorfahrtregelung Rechts vor Links)  gehandhabt wird.
Hier gilt meist der Grundsatz der gegenseitigen Rücksichtnahme.
Die Schuldfrage wird fast immer mit 50% zu 50% geregelt.

Fährt man aber auf einem Privatgelände in ein parkendes Fahrzeug hinein,
gilt im Regelfall das Verursacherprinzip.

                                                                                                                                                                                                [zurück]

 

Der Führerschein für Autos

Zum 01.01.1999 werden die Führerscheinklassen nicht mehr in Zahlen, sondern in Buchstaben ausgedrückt.
Diese Regelung beruht im Wesentlichen auf Regelungen der EU.
Natürlich war es nicht so, dass man damit die alten Besitzstände, die man mit dem Führerschein Klasse 3 erwarb,
verloren gingen.
Man konnte sie in die neue Führerscheinklasse (B) überschreiben lassen.

Es gibt jedoch eine Ausnahme:

       Das Fahren von Fahrzeugen zwischen 3.5 – 7,5 Tonnen  (jetzt F-Klasse C1) ist nur
       bis zum 50ten Lebensjahr befristet.  Möchte man derartige Fahrzeuge nach dem
       50ten Lebensjahr weiter fahren, ist ein Gesundheitstest erforderlich       (ärztliche und augenärztliche Untersuchung).
       Sofern dieser Test positiv ausfällt (ggf. mit Auflagen), wird dieser
       Führerschein-Besitzzustand um 5 Jahre verlängert.
       Dieser Test ist alle 5 Jahre zu wiederholen und der Besitzzustand wird dann
       immer wieder um 5 Jahre verlängert , sofern er positiv (ggf.  mit Auflagen)  ausfällt .

      Ebenso verhält es sich mit der F-Klasse C1E (Fahren von Fahrzeugen zwischen
      3.5 – 7.5 Tonnen mit Anhänger über 750 kg).
      Voraussetzung für diesen Führerschein ist der Besitz der Führerscheinklasse C1 (Verlängerung ).
      Dies war ebenso in der alten Führerscheinklasse 3 (einachsige Anhänger)
      erlaubt.
      Um diesen Besitzzustand aufrecht zu erhalten, ist ab dem 50ten Lebensjahr
      auch eine ärztliche und augenärztliche Untersuchung erforderlich,
      die Positiv (ggf. mit Auflagen) bestanden werden muss.
      Auch hier gilt der Führerschein dann für weitere 5 Jahre.

Dies sind Regelungen, denen auch Führerscheinbesitzer der Klassen C1 und C1E unterliegen, die die oben genannten
Führerscheine nach dem 01.01.1999 gemacht haben. Hier gibt es nur eine kleine Ausnahme. 

D. Melde

                                                                                                                                                                                                [zurück]

 

 

 

        


Letzte Änderung am Sonntag, 30 Dezember 2012 07:17
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