Reparaturkosten

www.KfzHilfe.de

 

 

 

Bei einem nicht verschuldeten Fahrzeugschaden sind die Reparaturkosten  die vom Kfz-Sachverständigen ermittelten Kosten für Arbeitslöhne, Lackierlöhne (auch Lackmaterial) und Ersatzteile (ggf. Ersatzteilaufschlag/-Abschlag).
Ein Kostenvoranschlag beinhaltet ebenso vorgegebene Reparaturkosten. Hier sind jedoch die jeweiligen Reparaturkosten des Kfz-Betriebes aufgeführt, die den Kostenvoranschlag erstellte. Ein  Kostenvoranschlag wird i.d. Regel ohne Lichtbilder gefertigt. Auch wenn die Schadenbearbeiter der gegn. Versicherung darauf drängen, ein Kostenvoranschlag würde genügen, werden die Kosten des Kostenvoranschlags nur mit wenigen Ausnahmen erstattet, teilweise mit der Begründung, man würde die Kosten ja von der erstellenden Kfz-Firma zurück erhalten, wenn man das Fahrzeug dort reparieren lässt. Bei einer vorerst fikitiven Abrechnung (Schaden auszahlen lassen) können hier erhebliche Probleme entstehen. Da meist keine Lichtbilder gefertigt werden (der Schadenbearbeiter kann sich kein Bild von dem Schaden machen, ebenso ist der Schadenhergang ohne Lichtbilder oft nicht rekonstruierbar), kommt es insbesondere bei einer fiktiven Abrechnung meist zu einer Nachbesichtigung seitens der Versicherung. Weiterhin fehlen auch Angaben zum Wiederbeschaffungswert/Restwert und zu Vorschäden sowie Wertminderung.
Bitte vergessen Sie nie: Auch eine Versicherung ist ein Wirtschaftsbetrieb! Angestellte Sachverständige und ebenso von der Versicherung beauftragte Kfz-Sachverständige werden immer überwiegend zu Gunsten ihres Arbeitgebers bzw. Auftraggebers entscheiden.
Besichtigt ein freier Kfz-Sachverständiger einen Unfallschaden (zu empfehlen), werden Reparaturkosten unterschiedlich angesetzt:

  • ist das Fahrzeug noch Fahrbereit und es wird z.B vor der Haustüre angesehen, werden die durchschnittlichen regionalen Arbeitskosten angesetzt
  • ist ein Fahrzeug nicht fahrbereit und wird z.B. bei einem Abschleppdienst oder ggf. Schrottplatz angesehen, werden ebenfalls die durchschnittlichen regionalen Arbeitspreise angesetzt.
  • besichtigt man ein Fahrzeug in einer Werkkstatt,werden die Arbeitspreise der Werkstatt angesetzt
  • Sollte jedoch der Fahrzeugbesitzer (Besichtigung z.B. vor der Haustüre) einem sagen, dass Fahrzeug würde in der Werkstatt des Autohändlers repariert, wo es gekauft (neu) wurde oder in einer anderen beliebigen Werkstatt repariert wird, so würden meist diese Arbeitspreise berücksichtigt

Bei Reparatur des Fahrzeugs in einer Werkstatt und Vorlage der Reparaturrechnung, werden die in der Rechnung angesetzten Arbeitspreise und Ersatzteilpreise meist anerkannt. Bei fiktiver  Abrechnung sehen die Versicherungen hohe Lohnkosten ungerne. Hier werden dann meist die durchschnittlichen Arbeitspreise angesetzt und ein Gutachten entsprechend korrigiert. Es ist davon auszugehen, dass angesetzte Arbeitspreise von Vertragshändlerwerkstätten (meist höher) nach der geltenden Rechtsprechung (bei fiktiver Abrechnung) nur bei Fahrzeugen bis zu einem Alter von 0-3 Jahren  anerkannt werden. Bei den Ersatzteilpreisen handelt es sich meist immer um unverbindliche Preisempfehlungen des Herstellers. Ersatzteilaufschläge werden bei fiktiver Abrechnung meist nicht anerkannt.

 

Grundsätzlich ist es Ratsam, vor Beginn einer Reparatur einen Kostenvoranschlag einzuholen (wenn möglich, schriftlich, wenn nur mündlich dann wenn ein Zeuge beiseite steht) um am Ende der Reparatur ein "böses Erwachen" zu erleben. Mögliche Risiken sollten auch genannt sein. Sollte sich im Verlauf einer Reparatur zeigen, dass die Reparaturkosten nicht einzuhalten sind und höher werden, oder das weitere Schäden gefunden wurden, dann immer vorher eine Bestätigung zu weiteren Reparatur einholen lassen (ggf. von der Werkstatt Anrufen lassen).

 

 

Visitors total3169520



In einer Spielstraße ist die
Höchstgeschwindigkeit 6 km/h (Schrittgeschwindigkeit)




Das Zusatzschild Mo-Fr in der Zeit
von 7 - 17 Uhr gilt auch an Feiertagen