Fragen zum Führerschein

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Alkohol und Radfahren, welche Strafen gibt es

Grundsätzlich nimmt jeder Radfahrer am Straßenverkehr teil und sollte daher besser davon ausgehen, dass er wegen Trunkenheit genauso bestraft wird, als wäre er mit einem Kraftfahrzeug unterwegs. So lange man Betrunken auf dem Fahrrad nicht auffällt (Ausnahme 1.6 Promille) und so lange nichts passiert, wird weiter nichts geschehen. Anders sieht es jedoch aus, wenn man auffällt oder im Straßenverkehr etwas geschieht.
Bei dem Verschulden eines Verkehrsunfall kann es teuer werden. Selbst bei einer bestehenden Haftpflichtversicherung würde sich die Versicherung auf eine Selbstbeteidigung berufen (von Versicherungsvertrag zu Versicherungsvertrag verschieden). Ebenso sollte man davon ausgehen, dass die Fahrerlaubnis für einige Zeit eingezogen wird. Sollte man Unverschuldet in einen Unfall verwickelt worden sein, kann u.a. geprüft werden, ob der Unfall nicht vermeidbar gewesen wäre, wenn man nichts getrunken hätte.
Wird man bei einer Kontrolle mir einer Blutalkoholkonzentration von 1.6 Promille erwischt, ist eine MPU fällig. Bei der Medizinisch-Psyschologischen-Untersuchung (MPU) wird u.a. die grundsätzliche Fahreignung im Straßenverkehr geprüft. Es wird auch geprüft, ob eventuell die Gefahr vorliegt, dass Sie im betrunkenen Zustand auch ein Kraftfahrzeug führen würden. Je nach Ausgang der MPU wird dann entschieden, ob die Fahrerlaubnis weg ist oder nicht.
In jedem Fall wird es teuer! Entstehende Kosten dürfen Sie alle selbst bezahlen.

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Alkohol am Steuer, welche Strafen gibt es 

Alkohol am Steuer ist grundsätzlich kein Kavaliersdelikt.
die jährliche Bilanz bei Verkehrsunfällen unter Alkoholeinfluß: ca. 2.000 Tote und ca. 50.000 Verletzte

Hier die Strafen bei Alkoholmissbrauch im Überblick:
Delikt
Geldstrafe / Punkte / Führerschein weg
Fahranfänger unter 21 Jahren (Null-Promille-Grenze) 250 EURO / 2 Punkte / siehe nachfolgende Werte  (1.)
Führerschein in der Probezeit (Null-Promille-Grenze) 250 EURO / 2 Punkte / siehe nachfolgende Werte  (2.)
0,3 - 0,5 Promille       keine Anzeichen von Fahrunsicherheit: keine Strafe bei Fahrunsicherheit: Geld- oder Freiheitstrafe bis 5 Jahre / 7 Punkte / Entzug der Fahrerlaubnis bei Unfall: Geld oder Freiheitsstrafe (bis 5 Jahre) / 7 Punkte / Entzug der Fahrerlaubnis
ab 0,5 Promille       keine Anzeichen von Fahrunsicherheit: bis 3000 EURO / 4 Punkte / bis 3 Monate bei Fahrunsicherheit: Geld- oder Freiheitstrafe bis 5 Jahre / 7 Punkte / Entzug der Fahrerlaubnis bei Unfall: Geld oder Freiheitsstrafe (bis 5 Jahre) / 7 Punkte / Entzug der Fahrerlaubnis
ab 1,1 Promille       keine Anzeichen von Fahrunsicherheit: Geld oder Freiheitsstrafe (bis 5 Jahre) / 7 Punkte / Entzug der Fahrerlaubnis bei Fahrunsicherheit: Geld- oder Freiheitstrafe bis 5 Jahre / 7 Punkte / Entzug der Fahrerlaubnis bei Unfall: Geld oder Freiheitsstrafe (bis 5 Jahre) / 7 Punkte / Entzug der Fahrerlaubnis

 

(1.,2.) Die Probezeit kann bei Verstoß um 2-4 Jahre verlängert werden, ebenso kann ein Aufbauseminar (ca. 200 EURO) verordnet werden.
Weiterhin kann im Wiederholungsfall eine MPU (Medizinisch-Psychologische-Untersuchung) angeordnet werden. ab 1.6 Promille wird grundsätzlich eine MPU (Medizinisch-Psychologische-Untersuchung) angeordnet.

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Neue Führerscheinklassen (A, B…), ist mein alter Führerschein (1, 2, 3 …noch gültig)

Grundsätzlich ist der „alte Führerschein“ noch gültig.
Jetzt heißt der Führerschein halt z.B. Klasse B (vorher Klasse 3) oder Klasse A (vorher Klasse 1)
Die Regelungen, was man alles mit dem Führerschein der Klasse 3 bewegen durfte, gilt nur,
wenn der Führerschein Klasse 3 (jetzt Klasse A) vor dem 01.04.1980 gemacht wurde.

Hierzu mehr….

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Benötige ich für ein Mofa oder Mofaroller einen Führerschein?

Eine Mofa bez. einen Mofaroller darf man ab dem Mindestalter von 15 Jahren nutzen.
Es ist eine Prüfbescheinigung erforderlich, jedoch kein Führerschein.
Diese Prüfbescheinigung kann man in einer Fahrschule erwerben.
Hierzu sind 6 Doppelstunden Theorie  und 1 Doppelstunde Praxis zu machen.
Die Kosten für die Mofa-Prüfbescheinigung liegen bei etwa 70-90 €, vorausgesetzt,
die Prüfungen werden auf Anhieb bestanden. 

Hierzu mehr….

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Was ist beim Umschreiben von Führerscheinklasse 3 auf Führerscheinklasse B
unbedingt zu beachten:

Es gibt einen Bestandsschutz.
Führerscheinklasse C + CE  (7.5 t +7 ,5 t mit Anhänger über 750 kg) ist ab dem 50. Lebensjahr auf jeweils 5 Jahre befristet.
Zur weiteren Verlängerung ist eine ärztliche und augenärztliche Untersuchung erforderlich.

Bedenken Sie: Wenn Sie über 50 Jahre alt sind und ein Fahrzeug zwischen 3.5 t und 7.5 t führen, ist es Fahren
                         ohne Führerschein, wenn die für die Fahrzeugklassen C + CE  die erforderlichen Voraussetzungen
                         zur Verlängerung nicht erfüllt haben. 

 

Siehe hierzu mehr…

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